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Projekt "Kleiner Prinz"
Was ist der „Kleine Prinz“ ? Eine Selbsthilfe – Organisation am südlichen Stadtrand der 20 – Millionen – Metropole São Paulo. Über 100 Menschen von 1 bis 65 Jahren Ein kleines landschaftliches Paradies in einem Rest Küstenurwald (mata atlantica) Unsere Mission: Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung zu freien, selbständigen und fähigen Mensche zu begleiten Unsere Aufgabe Gemeinschaftsfähigkeit üben Fähigkeiten erproben und Grenzen spüren Den Geschmack an gesunder Ernährung schulen und eine schützende und helfende Beziehung zur Natur leben Spiel und Lebensfreude fördern Wo? Südamerika Brasilien São Paulo

 

 

 

 

In Arbeit ...

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Wärmeinsel „Interlagos“ Parelheiros Pequeno Principe São Paulo liegt an der Kante des Küstengebirges serra do mar, welches die Atlantikküste Brasiliens begleitet. Die Region hat den Übernamen terra da garoa, soviel wie Nieselregenland, was für unseren noch waldreichen Stadtteil zutrifft; die zentraleren Teile sind längst zu einer gigantischen Wärmeinsel zusammengewachsen... Parque Ibirapuera ....hinter welcher abends die Sonne schmutzigrot im Smog untergeht Biennale Oca, von Oscar Niemeier Moderne Architektur.... Memorial da America Latina, von Oscar Niemeyer ....Business.... Avenida Paulista ...elegante Wolkenkratzter am Rio Pinheiros, eine schwarz – ölige, atemberaubend stinkende Kloake.... .... noch atemberaubender ist der Strassenverkehr, aber am atemberaubendsten.... ....sind die Kontraste. Favela Buraco Quente, Heisser Graben Kunstvolles Öffnen der Dose mit dem Energizer Hippiemarkt ...keine denkbare Form von Handel....... ...und Gewerbe bleibt unausgeschöpft... ...die Kraft reicht noch zum Betteln... ...während diese hier nichts mehr zu verlieren haben... ...im Gegensatz zu den Menschen.... ....welche in diesen Festungen leben. Aber man hat immer noch die Wahl, zwischen Exorcisten.... ...und echten Engeln. Unser Lebensraum ist Parelheiros, dersüdlichste Stadtteil der 20 - Millionen – Stadt São Paulo. Eigentlich dürfte es ihn so gar nicht geben, denn er ist ein Wasserschutzgebiet zwischen zwei Stauseen, welche São Paulo mit Trinkwassser versorgen. Im Zuge der enormen Zuwanderung aus dem Landesinneren, entstehen mitten in den waldigen Hügeln wilde Wohnsiedlungen, welche nach und nach legalisiert werden Es ist statistisch gesehen, der Stadtteil mit der höchsten Mordrate und wächst fünf mal schneller als die Stadt als Ganzes .. ... aber die allermeisten Bewohner sind friedliebende, fleissige Überlebenskünstler . Luana und ihre Mutter Lenide nehmen sich heute Zeit, uns durch das Viertel Jardim Flor do Alamos „Pappelblüten – Garten„ zu führen. hinter diesem Hügel ist der Pequeno Príncipe versteckt aus diesem Viertel kommen die meisten unserer Kinder und Mitarbeiter... durch enge und schlüpfrige Gässlein... ...treppauf... ....treppab... ...die Kunst, Wäsche am Regen zu trocknen... ...Wahlpropaganda... ....bringt Farbe in die Enge, doch... ...wahren Helden sind die Pflanzen:Hier ein grosszügig seine Früchte spendender Avocado - Baum ...Zitronen... Maniok ....so klein kann.... ...ein Garten sein.... Luana führt uns um das Viertel herum... ...zur Quelle. Oft bilden sich neue Ansiedlungen in der Nähe einer Quelle. ...diese hier, oben am Viertel gelegen, scheint noch recht sauber zu sein. in diesem „Haus“ von 2 auf 3 m wohnen 5 Personen ...hier wird schon etwas grosszügiger geplant... ...dafür dauert es dann manchmal etwas länger.... ...auf dem Heimweg wird noch darüber verhandelt, ob es wohl noch Platz für mich in der Freizetwerkstätte gibt... ...was diese Grossfamilie nicht weiter kümmert... jetzt reicht es noch, um bei Lourdes vorbeizuschauen und einige Näharbeiten zu besprechen. heute ist ja auch noch Wochenmarkt.... die meisten Menschen hier sind aus dem Nordosten und Norden des Landes, „vom Land“, wo die Trockenheit oder die sozialen Verhältnisse sie soweit gebracht haben, die letzte Habe zu verkaufen, um die Reise hinten auf einem Lastwagen in die grosse Stadt zu wagen, in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Viel Bräuche brachten sie auch mit: hier der Weihnachtsumzug Folia dos Reis. In diesen Bräuchen drücken sich europäisch-christliche, afrikanische und einheimische „indianische“ Elemente aus, genauso wie im ‚unerhörten‘ Reichtum der Volksmusik. Von Haus zu Haus geht der Umzug, wobei die Gastgeberin während des Besuches die Fahne trägt. Das Haus, dieses hier noch ohne Dach, wird gesegnet.... ...und und in Liedern, Rezitationen und Scenen die Weinachtsgeschichte lebendig gemacht.... ....wozu es im Haus von Cida aber doch einfach zu eng ist. Sogar Ute braucht manchmal eine Erfrischungspause. Rita, unsere Musiklehrerin Runter gehts.... ...klein und gross, freuen sich, dass mal was los ist im campo... ...und wieder hochgekraxelt.... .... Zum Abschluss auf dem campo. Das campo –Feld- will heissen Fussballfeld, ist der einzige ebene, entweder schlammige oder staubige Platz in der Umgebung. Er dient nicht nur dem Fussball, sondern ist ein Treffpunkt, heute übt eine Gruppe hier street dance zu hip hop Musik. Freundlicherweise.... ...unter der Bedingung allerdings, dass ich sie auch fotografiere.... ....erklären sie sich bereit, ihre Musik zugunsten der Weihnachtsprozession einzustellen. Hier hat es endlich reichlich Raum, um das ganze Spiel aufzuführen... ...an Publikum fehlt es nicht... ...wir haben nicht nur eine schwarze Madonna, sondern auch einen schwarzen Josef... ...die können nicht nur trommeln... ...aber einen Abschluss mit Tanz lässt sich niemand nehmen... Langsam wird es Zeit.... ....für den Rückzug, denn im Sitio, im Gelände des Pequeno Príncipe, erwartet uns ein Imbiss. Wie kommt man zum Pequeno Príncipe? Wer vom Stadtzentrum kommt, lässt nach und nach die Hochhäuser hionter sich.... ...die improvisierten Viertel wechseln ab mit bewaldeten Hügeln, Gestrüpp und Sümpfen. Die letzten Wahlen haben unserem Stadteil, hier wo wir uns bis vor 2 Jahren mühsam durch eine „Strasse“ aus Schutt und Schlaglöchern kämpften, eine neue hübsche Avenida beschert, mit einem reservierten Streifen für den öffentlichen Verkehr. hier biegen wir von der Hauptstsrasse rechts ab... ...in die rua Amaro Alves do Rosario, an der auch die Artemisia und das Centro Paulus liegen. Sofort ändert das Klima, die Geräusche, die Luft.... ...nach einem kilometer... ...empfängt uns eine andere Welt... ....hier begegnen wir nicht nur Affen.... ...Orchideen, Schlangen, Spinnen und bunten Schmetterlingen... ...sondern auch echten Ungeheuern... ...einer kleinen, niezuvorgesehenen Raupe... ...und hier ein haariges Wesen in meiner Haustür. ....unser Hund Scorpio.... ...und die wirklichen Wächter, die Gänse auf dem Teich. so ruhig ruhig ist es aber nur selten hier, denn wie gesagt, gehen über hundert Menschen hier täglich ein und aus. Hier, in der Crêche (Krippe) sind die Kleinen zu Hause Elisabeth und Ana Paula sind ihre Begleiterinnen Siesta Ein kleines Fest zum Muttertag Weihnachtskrippe Der Kindergarten hat das romantischste Zuhause, am Teich. Es wäre eigentlich das Gäste- und Praktikantenhaus. Nun beherbergt es... ...auch die kleinen Wilden... ...austoben auf dem Spielplatz Mutprobe Kunst des Reigens auf kleinem Raum Erika und Rosemeire sind ihre Begleiterinnen Aus diesem Schuppen wurde jüngstens die Schreinerei verbannt, um jetzt die Ergänzungsschule für die Schulkinder aufzunehmen Angelica e Dores Da die öffentliche Schule sich auf abstrakte Wissensvermittlung beschränkt, unter prekären Verhältnissen: überfüllte Klassen, vier Schichten von dreieinhalb Stunden, schlecht bezahlte und motivierte Lehrer, sollen bei uns die Kinder.... .... ausatmen, sich möglichst vielseitig betätigen... ...und austoben können Tanzaufführung zum Muttertag Holzwerkstatt mit Toninho Bei Toninho lernen die die Flegel und Backfische ihre Energien in konkrete Resultate umzusetzen. Seine Sanftmut ist sehr wichtig für sie, da sie zu Hause oft niemand haben, der eine Weile für sie da ist und wenig Geduld mit ihnen hat. Elvira ist nicht nur Künstlerin, sondern überall unentberlich, wo’s grade brennt, in der Küche, in einer der Gruppen, oder um am Schluss noch schnell alles aufzuräumen für den nächsten Tag Mit Wilson betreut sie die Kerzen und Seifenwerkstatt. Wilson sorgt seinerseits im Park für Ordnung, Rasenmähen, jäten und hilft beiUnterhalts- und Bauarbeiten Die Grossen, im Oberstufenalter, gehen meist abends zur Schule und arbeiten am Tag. In Partnerschaft mit Mutação , einer befreundeten Initiative, wird ihne bei uns ein 4-monatiger Kurs zur Berufsorientierung angeboten. Der Kurs heisst: „Der Zukunft mit Mut ins Auge blicken“, und ist in den Slums von Johannesburg entwickelt worden. Es gehöhrt zu den ergreifendsten Momenten unserer Arbeit, wenn diese jungen Menschen, welchen im besten Fall eine Zukunft als Hausangestellte oder Hilfarbeiter, im schlimmeren als Prostituirte oder Kriminelle vorausgesagt ist, sich in so kurzer Zeit als “normale”, gesunde und selbstbewusste junge Mitbürger entpuppen. Wer Dir nicht in die Augen zu schauen traute, jetzt frei vor ‘die Leute’ tritt und eine selbstverfasste Ansprache... ... Beim Abschlussfest hält. Die Magierin, die das schafft, ist Gizela, die zarte Domteurin der wilden Tiere... Gil und Antonio sind die zwei, welche am sichtbarsten das Gesicht des Pequeno Príncipe verändern. Jeden Tag werden ein par neue Steine oder Balken gesetzt... ... Altes umgebaut, und hoffentlich bald... ...auch die neuen Gruppenräume in Angriff genommen. Projekt mit zwei neuen Gruppenräumen für je 25 Kinder, Baubeginn Juli 2005 Ana ist Pädagogin und Psychologin. Sie ist unsere pädagogische Leiterin Douglas hält den Kontakt zu Behörden und Instuitutionen, erledigt unseren Papierkram und bringt die Rechnungen zum stimmen Arbeit mit den Eltern Theaterszenen zun Tema Agression und Gewalt Im Garten ist meistens Personalmangel... ...aber trotzdem wächst hin und wieder etwas... ...Belen beim dynamisieren eines Biologisch Dynamischen Präparates Simon ist eigentlich biodynamischer Bauer, aber arbeitet hier als „faz tudo“: Bau und Unterhalt, Unterricht (Schwimmen, Kreistanz, Musik), interne Weiterbildung (Küche, Garten, Gruppendynamik, Elternarbeit), Projektentwicklung und ist auch Autor dieser Fotoreportage Beim Pflücken der Hiobstränen Wilson beim Kompostsieben Die Küche ist naturgemäss das Zentrum des Lebens Patricia und Ana sorgen für das Wohl unsrer Mägen und auch der Kasse, sowohl bei der Verwertung der Lebensmittel sowie bei der... ...Produktion von Backwaren, Konfitüren und Süssigkeiten Das Sprechzimmer von Amparo für Natur- und Antroposophische Medizin und Biographieberatung ..betreut, im Tausch gegen Lebensmitteln für die Küche, immer mehr Menschen, In Kürze wird Ana mit Familientherapie das Angebot ergänzen Simons Gitarre – Schüler Etwas Geschichte Im Jahr 1990 kommt Amparo nach Brasilien, um in der Artemisia bei Gudrun Burkhardt in die Biographiearbeit einzusteigen. Bald hat sie Kontakt mit den Leuten aus der Umgebung Mit ihrer Freundin Alexa und Gudrun kaufen sie ein Grundstück in der Nachbarschaft der Artemisia. Bald beginnt sich dieser Ort mit Aktivitäten zu beleben und der Pequeno Principe ist geboren. 1997 wird der Verein: Associação Comunitaria Pequeno Principe gegründet. Die Gründer Domicio Alexa Amparo ?? Toninho Luis Ibi Valeria Luiza Regina . Rosi Selma Diana Jesus Gloria Capoeira vor der Garage, welche ein paar Jahre später... ...zum Praktikantenhäuschen... und schliesslich zur crêche (Krippe) wird. Das Grillhaus... ...wird zur Schreinerei... ...und ist jetzt Gruppenraum... ...die sauber gefegte Landschaft wird wieder “Urwald” Vielleicht möchtest auch Du zur Familie des Kleinen Prinzen gehören? Engagiere Dich mittels: Voluntariat, bei uns in SãoPaulo oder bei Dir zu Hause (Kontakte, found raising, Materialspenden) Patenschaft für ein Kind übernehmen(ca. € 50.- / Monat) Einmalige Spende Etc. Setz Dich mit uns in Verbindung! Unsere Adresse Associação Comunitaria Pequeno Principe Rua Amaro Alves do Rosario 951 CEP 04884-000 Parelheiros – São Paulo – SP – Brasil Telefon: ++55 11 59260013 E-Mail acpequenoprincipe@yahoo.com.br Bankverbindungen: Deutschland: Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V., Commerzbank Stuttgart, BLZ 60040071, Konto 7714827, Projektnummer: 4710 Schweiz: Raiffeisenbank Lützelflüh, BC 80875, Kto 2661420, Maria Amparo del Moral und Anne-Sophie Lois Brasil: Banco ITAÚ S/A: Ag. 2921 – SP Market Center C/C: 07184-7, Associação Comunitária Pequeno Príncipe

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